19. Februar 2021

Service in Zeiten von Corona

Durch Kontakteinschränkungen und die Veränderung im Arbeitstag verändert sich der Alltag der Menschen so stark, dass sich auch die Anforderungen an Serviceleistungen im häuslichen Umfeld verändern. So sind in Zeiten von Homeoffice zum Beispiel Wohnungsreinigungen Und der Wäscheserviceweniger gefragt.

Service-Point

An den Service-Points ist naturgemäß der Kontakt zu den Kunden recht eng. Zu jeder Zeit stand für die 3KOMMA1 der Schutz der Gesundheit für Mitarbeiter und Kunden an erster Stelle. Im März und April während des ersten Lockdowns wurde daher der Zugang zum Service-Point erheblich eingeschränkt. Glücklicherweise gab es nie eine gesetzliche Vorgabe zur kompletten Schließung der Räumlichkeiten. Um die behördlich geforderten Maßnahmen einzuhalten und den bestmöglichen Schutz zu bieten, war ein Besuch des Service-Points zu diesem Zeitpunkt nur mit vorheriger Terminabsprache und Zutrittskontrolle möglich.Seit des ersten Lockdowns wurde ein entsprechendes Hygienekonzept erarbeitet und umgesetzt. Hier wurde wie überall üblich vor allem auf genügend Abstand, Desinfektionsmittel im Eingangsbereich, Masken und Schutz-Trennwände gesetzt. Diese Maßnahmen ermöglichen die Öffnung des Service-Points auch wieder für den Publikumsverkehr.

Paketannahme

Die größte Anzahl an Personen im Service-Point wird durch die Paketannahme und -ausgabe verursacht. Zur Minimierung der Personenanzahl erfolgte daher auch die Ausgabe von Paketen durch kontrollierte Zugangsregelungen mittels Klingeln oder Anruf. Zum Entzerren der Personen, die zeitgleich ihre Pakete abholen möchten, wurde die Ausgabe auf den ganzen Tag verteilt und nicht wie sonst üblich nur zu den Öffnungszeiten des Service-Points durchgeführt. Um die Anzahl der Pakete am Service-Point zu reduzieren, wurden die Bewohner verstärkt gebeten, sich ihre Pakete nach Hause schicken zu lassen, was durch verstärktes Homeoffice gut umzusetzten war. Mittlerweile ist wieder eine enorme Zunahme der Pakete, die an den Service-Point geliefert werden, festzustellen. Bereits im Oktober war das Paketeaufkommen so hoch wie im letzten Jahr zum Weihnachtsgeschäft.

Umwidmung von Gästeapartments zu Büros

In der Zeit des strikten Lockdowns, als keine Übernachtungen erlaubt waren, wurden die Gästeapartments, die eigentlich zur Unterbringung von Freunden und Bekannten genutzt werden, kurzerhand in Tagesoffices umfunktioniert, die von den Bewohnern angemietet werden konnten. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen, denn durch Schul- und Kitaschließungen war ein ruhiges Arbeiten von Zuhause aus, oft nicht möglich. Aufgrund der hohen Nachfrage durch die Kunden wurde das Angebot auch in den Sommermonaten aufrechterhalten.

Konferenzräume

Nachdem sich die Situation im Sommer etwas entschärft hatte, ist nun wieder die Nutzung der Konferenzräume nur noch zu geschäftlichen Zwecken und mit Mindestabstand möglich. Jegliche Form der privaten Feiern wurden bis auf weiteres storniert. Und auch die Nutzung der Konferenzräume für geschäftliche Zwecke ist sehr stark zurückgegangen, da auch im beruflichen Bereich weitestgehend auf persönliche Kontakte verzichtet wird und viele Meetings nur noch virtuell stattfinden.